Steuerentlastungsgesetz 2022

Am 27.05.2022 ist das Steuerentlastungsgesetz 2022 in Kraft getreten.

Dieses beinhaltet u. a. die Anhebung des jährlichen steuerlichen Grundfreibetrages für 2022 von 9.984 Euro auf 10.347 Euro rückwirkend ab dem 1. Januar 2022 und hat Auswirkungen bei einer Versteuerung der Versorgungsbezüge mit Steuerklasse 1 – 4, sofern Steuern aufkommen.

Die Anhebung des Arbeitnehmerpauschbetrags von derzeit 1.000 Euro auf 1.200 Euro wirkt sich hingegen steuerlich nicht aus, da bei Versorgungsbezügen weiterhin die unveränderte geringere Werbungskostenpauschale zusteht.

Die einmalige Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro im September 2022 wird nur für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen gezahlt. Bezieherinnen und Bezieher von Versorgungsbezügen nach beamtenrechtlichen Regelungen sowie Rentnerinnen und Rentner erhalten die Pauschale nicht.

Die Umsetzung des Gesetzes erfolgt voraussichtlich mit der Bezügabrechnung für den Monat August 2022. Ab 01.01.2022 zu viel gezahlte Steuern werden unaufgefordert erstattet.

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